Der Marokko-Schweizer wurde 1959 in Settat geboren und ist in Casablanca aufgewachsen. 1978 kam er in die Schweiz, die ihm zur zweiten Heimat wurde. Heute lebt und arbeitet er in Bern und ist seit 1979 mit der Schweizerin Silvia verheiratet.
Lange schon trug er die Sehnsucht, seine "Kopfbilder" auf die Leinwand zu bannen, in sich, bevor er 1989 mit dem Malen begann. Autodidaktisch und mit grossem Talent entwickelte er eine eigene künstlerische Sprache. Mit Fleiss und Ausdauer arbeitet er an der Umsetzung seiner Bilder. Der Dialog zwischen Orient und Okzident ist ihm wichtig und spielt in den meisten seiner Arbeiten eine zentrale Rolle. Der Betrachter hat das Gefühl, dass Ali seine modernen Stadtskylines in eine saharastaubbedeckte Landschaft setzt. Seine Bilder sind Bilder der Erinnerungen an Licht, Luft und Wärme. Dieses intensive Gefühl widerspiegelt sich in seinen Arbeiten und lassen Alis Ursprung lebendig werden. Er malt aus dem Bauch heraus und setzt seine Sinne ein, was den Betrachter sofort fesselt und bezaubert. Seine Landschaftsbilder sind Orte der Sehnsucht.
So stehen im Zentrum seiner Bilder immer wieder die Farben und das Licht des Orients. Die Wärme Marokkos setzt er mit Phantasie und Kraft um. Seine mittelformatigen Bilder strahlen Ruhe und Harmonie aus. Mit Leidenschaft und doch feinfühlig setzt er seine Themen um und entwickelt sie weiter. Er arbeitet oft an zwei Bildern gleichzeitig und ist nicht zufrieden, bevor ihm nicht jede Kleinigkeit stimmt.
Je länger man seine Bilder betrachtet, desto mehr entdeckt man in ihnen. Sieht man zuerst "nur" eine Landschaft, werden beim Betrachten oft viele kleine Bilder sichtbar. Seine Körperbilder gestaltet er kräftig und doch geheimnisvoll, lässt Farben sprechen und verleiht ihnen unmittelbare Leidenschaft. Er entwickelte in seinen Bildern mehr und mehr eine Entmaterialisierung der Form und Auflösung der Gegenständlichkeit.
